Hinweistafel. Fotos: Henze

Diakoniestiftungs-Vorstand Bernd Hannemann. 

Der Rohbau

Inaugenscheinnahme.

Richtfest im Ansgarweg

Am Ende des schlanken Ansgarwegs fügt sich linkerhand ein Rohbau beinahe unauffällig in die abfallende Landschaft ein. Fünfzehn Apartments werden dort entstehen, alle mit eigenem Eingang, die meisten barrierefrei, und Ende dieses Jahres sollen sie für die künftigen Bewohner bezugsfertig werden.

„Was wir hier heute sehen können, ist eine große Freude,“ eröffnete  Stiftungsvorstand Bernd Hannemann seine Begrüßungsansprache, die er stellvertretend auch für die weiteren Vorstandsmitglieder der Diakoniestiftung Schleswig-Holstein, Landespastor Heiko Naß und Kay-Gunnar Rohwer hielt. Die Freude ist dabei die Entstehung einer Apartmentanlage für Menschen, die es nicht leicht haben, in dieser Zeit an angemessenen Wohnraum zu gelangen. Vor allem geht es dabei um obdachlose Menschen, für die der Wohnungsmarkt in Deutschland ohnehin weitgehend verschlossen ist. Die neue Anlage ist zurzeit eine von Dreien in Schleswig-Holstein, weitere entstehen in Kiel (im Oktober bezugsfertig) und Neumünster, deren Ursprung im sozialen Engagement der Diakoniestiftung Schleswig-Holstein zu finden ist.

Und die Anfänge in Schleswig waren nicht einfach. Probleme beim Bau, zusätzliche Kosten und der lange Winter forderten die Geduld und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Beteiligten maximal. „Aber mit Geduld und Humor ist schließlich alles gut geworden“, so Bernd Hannemann. Schließlich machte Hannemann auch deutlich, warum sich die Diakoniestiftung in diesem Bereich engagiert. „Wir wollen den Menschen zu Seite stehen und zu einer erheblichen Verbesserung ihrer Lebenssituation beitragen,“ so der Diakonievorstand. Schleswigs stellvertretender Bürgermeister Henrik Vogt schloss sich dem in seiner Begrüßungsansprache mit den Worten an, dass Schleswig eine soziale Stadt sei, die keinen Menschen alleine lassen würde. „Dieses Projekt ist ein Signal für die Menschen die es schwer haben Wohnraum zu bekommen, und zeigt gleichzeitig auch, dass Abhilfe geschaffen wird.“

Die künftigen Apartments sind durchaus bemerkenswert, verfügen doch alle über einen eigenen Eingang, die meisten sind barrierefrei. Fertiggestellt sein soll die Anlage zum Ende dieses Jahres, die Verwaltung und Mieterbetreuung wird die Diakonie Schleswig übernehmen. whe